Samstag, 5. Dezember 2015

Asylirrsinn

In Idomeni an der griechisch/mazedonischen Grenze wollen derzeit mehr als 6.000 Invasoren von Griechenland nach Mazedonien. Das Land lässt aber nur noch Personen, die belegen können aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak zu kommen passieren. Das wollen die Abgewiesenen keinesfalls akzeptieren und denken gar nicht daran umzukehren. Die Eindringlinge versuchen sich mit Gewalt zu erkämpfen, was sie für ihr Recht halten: den Grenzdurchbruch und ungehinderten Marsch über die Balkanroute nach Deutschland. Am Donnerstag stürmte der gewalttätige Mob die Zelte der Hilfsorganisationen und zerstörte die Einrichtungen der UNCHR. Antonis Rigas vom Ärzte ohne Grenzen, erzählt: „Wir wurden im Morgengrauen angegriffen und mussten fliehen.“ Auch die Polizei wurde mit Steinen beworfen und attackiert. Diese, von der Kanzlerin eingeladenen Horden suchen keinen Frieden, sie werden auch bei uns versuchen mit Gewalt durchzusetzen, was sie meinen, dass ihnen zusteht. (lsg)