Freitag, 20. Mai 2016

Lager in Idomeni - Wieder mal zeigen die Wirtschaftsmigranten ihr wahres Gesicht

 „Lager in Idomeni: Griechische Polizei setzt Tränengas gegen Flüchtlinge ein“. Formal richtig ist diese Aussage ja. Aber wieso werden die Tatsachen etwas verdreht?
Haben die Illegalen nicht versucht mit einem Eisenbahnwaggon die Grenze zu durchbrechen?
Versucht das bitte mal in einem normalen Land wie Bsp. Russland oder China, dann wäre die Schlagzeile folgende: Hunderte Illegale sind leider bei dem Versuch gewaltsam die Grenze zu durchbrechen ums Leben gekommen.......
Der eigentliche Artikel ist dann eher dünn. Was will man auch großartig über Gewalt schreiben, die nicht von Rechtsradikalen ausgeht. Daß die attackierenden Migranten pauschal mit dem positiv besetzten Begriff „Flüchtlinge“ bezeichnet werden: geschenkt. Das macht die Presse insgesamt mit erstaunlicher Faktenresistenz so – wohl wissend, daß der Flüchtlingsstatus eigentlich erst nach staatlicher Prüfung verliehen werden kann, und daß selbst die migrationistische EU-Kommission von mehrheitlich wirtschaftlich motivierten Migranten ausgeht.
Am Ende der Meldung noch ein Kleinod der Formulierungskunst:
Um ihrem Wunsch [sic] nach einer Weiterreise Nachdruck zu verleihen, blockieren sie die Eisenbahnverbindung zwischen Griechenland und Mazedonien.
„Wunsch“ ist so ein nettes Wort, da wird dem Leser gleich warm ums Herz. Wünschen sich Kinder nicht auch Nettes zum Geburtstag? Was macht das schon für einen Unterschied, daß hier ein paar hundert „Flüchtlinge“ einen Waggon als Rammbock verwenden, um die mazedonische Grenze zu durchbrechen? Spielen Kinder nicht auch gerne mit der Eisenbahn? Also laßt uns nicht von Forderung oder Erpressung sprechen. So wichtig kann den Griechen ihre Haupteisenbahnverbindung zum Balkan nicht sein. Laßt uns lieber noch etwas länger den Heiligenschein der „Flüchtlinge“ polieren.
Danke, SPIEGEL-Online. Für diesen Tag wäre euer Auftrag erfüllt: informieren, umformulieren, desinformieren – wo liegt da schon der Unterschied. Hauptsache „Refugees Welcome“.