Samstag, 30. August 2014

Sehr zum Nachdenken..

Noch atemberaubender als die Ignoranz und Inkompetenz der westlichen Wertegemeinschaft ist nur ihre in selektiver Empörung zum Ausdruck kommende Heuchelei. So warf Netanjahus US-Botschafterin bei der UN, Samantha Power, Russland gerade im UN-Sicherheitsrat vor, Russland verletze die Grenzen eines souveränen Staates, und das muss Konsequenzen haben. Drei Tage zuvor hatte Ben Rhodes, der stellvertretende Sicherheitsberater des US-Präsidenten, öffentlich erklärt, die USA würden sich durch Grenzen in ihren militärischen Auslandsaktivitäten bei der Abwehr von Gefahren nicht begrenzen lassen. Da haben Samantha Power und die westliche Wertegemeinschaft natürlich keine Konsequenzen gegen Ben Rhodes gefordert.

Samantha Power und die westliche Wertegemeinschaft empören sich außerdem, Russland trainiere und bewaffne in einem fremden souveränen Staat, nämlich der Ukraine, aktive Rebellen. Gleichzeitig hat US-Präsident Obama beim US-Kongress offiziell 500 Millionen Dollar beantragt, um in einem fremden souveränen Staat, nämlich Syrien, aktive Rebellen zu trainieren und zu bewaffnen. Darüber empören sich Samantha Power und die westliche Wertegemeinschaft natürlich nicht.

Die westliche Wertegemeinschaft empört sich über die durch ein Referendum erfolgte, aber nicht der ukrainischen Verfassung entsprechende Sezession der Krim. Doch vor wenigen Jahren noch hat die westliche Wertegemeinschaft die Zerstückelung Jugoslawiens vorangetrieben, einschließlich der nicht der jugoslawischen Verfassung entsprechenden Sezession des Kosovo. Die westliche Wertegemeinschaft empört sich über den Beitritt der Krim zu Russland im Einklang mit dem Willen der dortigen Bevölkerung und begründet damit Sanktionen gegen Russland, doch sie schweigt zur Vereinnahmung der durch Angriffskrieg eroberten syrischen Golanhöhen durch Israel, ganz zu schweigen von der Verhängung von Sanktionen deswegen gegen Israel. Nicht mal nach den wiederholten israelischen Massakern in Gaza verhängt die westliche Wertegemeinschaft Sanktionen gegen Israel.

Dienstag, 19. August 2014

Zum Nachdenken...










14.08.2014
"1934 wurdet ihr wie Schafe von Hitler vorangetrieben, 2014 treibt euch Obama voran. Wenn die Amerikaner morgen ein KZ für Russen aufbauen, wird die Hälfte von euch direkt Bewerbungen für die Stelle des Gaskammerbetreibers losschicken und eure Presse wird voll Kadavergehorsam sein."


 

Mein Name ist Jegor Proswirnin, ich bin Chefredakteur der russischen Seite sputnikipogrom.com, die europäische Werte predigt, und ich hörte, dass einer der wichtigsten europäischen (und vor allem deutschen) Werte die Geschichte sei. Wenn wir die neuere Geschichte betrachten, sehen wir eine gigantische Gruppe sowjetischer Streitkräfte, bestehend aus 300 000 Soldaten mit 5000 Panzern, 1500 Flugzeugen und 10 000 Geschützen (inklusive taktischer Atomwaffen), die ohne einen Schuss abzugeben aus dem soeben wiedervereinigten Deutschland abzog.

 

Dies war eine in ihrem Maßstab und ihren Fristen beispiellose Operation, während der ganze sowjetische Armeen sich buchstäblich in offenes Feld zurückzogen. Zehntausende sowjetischer Offiziere beugten sich dem Befehl der Führungsspitze und verließen warme Kasernen, um in zugeschneiten Feldern morsche Zelte zu bewohnen. Oft genug mitsamt ihren Familien.

Wieso?

Um der Hoffnung willen. Der Hoffnung, dass die dunklen Seiten der Geschichte unserer Länder für immer in der Vergangenheit geblieben sind. Der Hoffnung, dass wir nie wieder Panzerarmeen in Mitteleuropa postieren müssen, da Europa unsere Interessen berücksichtigt. Der Hoffnung, dass das wiedervereinigte Deutschland unser Freund und Verbündeter wird, der zusammen mit den Russen den Traum Charles de Gaulles von einem einigen Europa von Lissabon bis Wladiwostok erfüllt. Den aus Deutschland abziehenden Gardetruppen sagte man, dass Deutschland die Fehler seiner Vergangenheit erkannt und für diese gebüßt hätte, dass es nie wieder deutsche Stimmen geben wird, die nach Plagen für Russland rufen. Und deswegen bräuchten wir keine Gardepanzerarmeen mehr in der Mitte Europas.

 

Jetzt seien Russen und Deutsche Freunde, und Freunde brauchen meine endlosen Panzerarmadas. Die Russen sollten aufhören, das vereinigte Deutschland zu fürchten und sich entwaffnen.

 

Wir entwaffneten uns. 20 Jahre lang dachten wir, dass wir richtig gehandelt haben, dass die Vergangenheit für immer vergessen sei, und dass die Deutschen es wertschätzen, mit welcher Bereitschaft wir alle Militärbasen geräumt und Truppen abgezogen haben (obgleich in Deutschland immer noch US-Militärbasen stehen). Aber Freundschaft erkennt man nicht im Frieden, man erkennt sie in Zeiten der Not – und als die Not der ukrainischen Krise aufzog, wurde klar, dass die Deutschen sich nicht an das Gute erinnern. Es wurde klar, dass die Deutschen nichts aus der Geschichte gelernt haben, dass sie keinen Frieden wollen und in der Demontage einer kolossalen Kriegsmaschinerie keinen Humanismus und guten Willen, sondern lediglich Schwäche sahen.

 

Es wurde klar, dass die Amerikaner nur einmal im Gespräch mit der deutschen Kanzlerin – die jahrelang wie ein unverlässliches Hausmädchen belauscht wurde -  die Stimme heben müssen, um die deutsche Gesellschaft dazu zu bringen, wie ein Hündchen dem amerikanischen Herrchen hinterherzulaufen – selbst wenn dies den Interessen der deutschen Wirtschaft und Politik entgegenläuft. Es wurde klar, dass wenn man die Schwerter zu Pflugscharen macht, wenn man die Rüstung ablegt, wenn man die sowjetische Vorbereitung zum Weltkrieg stoppt und den Deutschen die Hand der Freundschaft reicht, die Deutschen bei der erstbesten Gelegenheit in diese Hand spucken.

 

Es wurde klar, dass die Russen erneut Untermenschen sind, die man ungestraft von den Seiten der deutschen Presse niedermache kann, gegenüber denen man vom Rednerpult des Bundestages zu Sanktionen und Vergeltung aufrufen kann, ohne dass Widerspruch zugelassen wird. Es wurde klar, dass die ukrainische Regierung ungestraft die russische Sprache verbieten, russische Aktivisten einkerkern und Wohnbezirke mit Artillerie beschießen darf, wobei tausende russischer Zivilisten sterben – und all dies ist normal, all dies ist demokratisch, Deutschland ist zufrieden, weil die Russen Untermenschen sind, deren Blut für die Deutschen ohne Bedeutung ist. Mehr sogar, für den Versuch, sich zu verteidigen, für den Versuch, den ukrainischen Einsatzkommandos die Stirn zu bieten, müssen die Russen mit Sanktionen und öffentlicher Hetze bestraft werden, durch die ihr Widerstandswille gebrochen wird, um die Russen in ein internationales Ghetto zu treiben.

 

Und dieses Ghetto daraufhin niederzubrennen, wie schon das Gewerkschaftshaus in Odessa zusammen mit 49 Aktivisten prorussischer Organisationen niedergebrannt wurde. Wissen sie, wie die ukrainischen sozialen Netzwerke auf dieses Massaker reagierten? „Gegrillte Kartoffelkäfer“ (als „Kartoffelkäfer“ werden russische Aktivisten aufgrund der Farben des Bandes des hl. Georg, welches von ihnen genutzt wird, bezeichnet; diese entsprechen der Färbung des Kartoffelkäfers aus Colorado) – das schrieben zehntausende in ukrainischen sozialen Netzwerken, während sie die Fotos verkohlter Leiber mit unschicklichen Kommentaren verzierten.

 

Wir sind erneut Unmenschen, wir sind erneut Tiere, die ungestraft von ukrainischen Nazis umgebracht werden dürfen, um eine russenfreie Ukraine zu schaffen. Alleine nach Angaben von Human Rights Watch, alleine im Juli wurden im Osten der Ukraine EINTAUSENDEINHUNDERTFÜNFZIG russische Zivilisten umgebracht, und die Morde gehen jeden Tag weiter. Wo sind eure Proteste, Deutsche? Wo sind eure Sanktionen gegen die Ukraine? Wo bleibt euer gerühmter Humanismus, den ihr angeblich nach 1945 erworben habt, während ihr die Fehler der Vergangenheit aufgearbeitet habt?

 

Saur-Mogila, eine Anhöhe von strategischer Bedeutung, auf der sich ein Denkmal für die gefallenen russischen Soldaten befindet, die vor 70 Jahren während heftiger Gefechte mit der Wehrmacht fielen, wird erneut vom ukrainischen Bataillon „Asow“ gestürmt, dessen Symbol die Wolfsangel ist, das Emblem der SS-Division „Das Reich“, und ihr schweigt! Russische Freischärler verstecken sich hinter Granitstatuen sowjetischer Soldaten vor den Kugeln der neonazistischen „Nationalgarde“, und ihr wagt es, dem amerikanischen Gefasel von einer „russischen Aggression“ zuzustimmen! Die Ukrainer beschießen Städte mit ballistischen Raketen, die gigantische Krater anstelle von Wohnhäusern hinterlassen, und ihr führt keine Sanktionen gegen die Ukraine ein, nein – sondern gegen Russland!

 

Erneut werden unbewaffnete Russen zu Tausenden umgebracht, und ihr diskutiert darüber, ob man den Mördern der Russen nicht Waffen liefern sollte, damit diese mehr Russen töten können. Eure gesamte „Erinnerungskultur“ und das „Lernen aus der Vergangenheit“ sind nicht mehr als ein schlechter Witz, wenn vor euren Augen unbewaffnete Menschen ermordet werden, während ihr applaudiert und den ukrainischen Mördern neue Kredite versprecht.

 

Ihr Deutschen habt nicht gelernt, was Humanismus bedeutet. Ihr habt nicht gelernt, was Verantwortung bedeutet. Ihr habt nicht gelernt, dem Bösen entgegenzutreten und dem Bösen zu entgegnen: „Nein, ihr seid Mörder, ich werde euch nicht helfen, ihr müsst sofort mit dem Morden aufhören“. Ihr habt nicht gelernt, was es heißt, verantwortungsbewusste, selbstständige und freie Menschen zu sein, die Güte mit Güte vergelten.

Ihr seid Sklaven, die Güte für Schwäche halten.

 

1934 wurdet ihr wie Schafe von Hitler vorangetrieben, 2014 treibt euch Obama voran. Wenn die Amerikaner morgen ein KZ für Russen aufbauen, wird die Hälfte von euch direkt Bewerbungen für die Stelle des Gaskammerbetreibers losschicken und eure Presse wird voll Kadavergehorsam erklären, wie patriotisch dieses Lager ist und wie es die deutsche Wirtschaft voranbringt. Sie hat fast schon damit angefangen: den russischen Untermenschen umbringen, Lampenschirme aus der Haut der Russen machen, die es wagten Widerstand zu leisten, und nach Washington schicken, um die amerikanischen Verbündeten zu erfreuen.

 

Ihr Deutschen habt eure Prüfung nicht bestanden. Als das Böse nach Europa zurückkehrte, habt ihr nicht einmal versucht, ihm zu widerstehen; ihr seid ihm sofort vor die Füße gefallen, wie ein Sklave, der vor den Stiefeln des verreisten Herren im Staub umherkriecht. Ihr dient dem Bösen, fordert immer neue Sanktionen, unterstützt die Mörder der Russen, liefert den Mördern der Russen Waffen und rechtfertigt einen Völkermord. Das Ende eurer Geschichte wird dasselbe sein, wie immer, denn das Böse kann nicht siegen.

 

Ich beende diesen Text mit einem Zitat von Frau Nuland, die offenbar statt eurer Kanzlerin die Entscheidungen bezüglich der Ukraine trifft:

Fuck the EU.

Man kann es drehen, wie man will, aber die Amerikaner sind kluge Leute, die genau wissen, das vereinte Deutschland und das vereinte Europa wirklich wert sind.

sputnikipogrom.com/europe

Freitag, 25. Juli 2014

Bau einer Mauer

Im letzten Urlaub kam meiner holden die Idee unseren Anbau zu verlängern damit das Auto

etwa abseits stehen kann.
Da Ich die Idee gut fand - also Zement, Sand und Steine besorgt. Sie fand in der

Nachbarschaft eine 'Baufirma'
Also wurde am nächsten Tag losgelegt mit bauen.

kamera 231
Mir stellten sich schon beim Anfangen die Haare zu Berge was auch so weiterging - aber

Farang hat ja keine Ahnung -
Sie habe dann auf dem Boden mit einer Hacke eine Rinne gezogen, etwas Zement und Sand mit

Wasser vermischt (Mischungsverhältnis blieb mir unerschlossen da jede anders war) diese

Mischung in die Rinne gekippt und angefangen die Steine aufzusetzen mit etwas Mörtel

dazwischen.
Ich sagte meiner Frau - die fällt um da ist kein Fundament nichts. Reaktion: Farang hat

keine Ahnung wir machen das immer so
OK also einige Stunden (und einige Flaschen chang und Lao später) stand die Mauer
Zwar mehr schlecht als Recht und schief wie eine Bude in Shanghai aber immmerhin - Sie

stand schon mal
Am darauffolgenden Tag wurde Grund (kam mit nem LKW) in die Grube geschaufelt und das

ganze mit unmengen Wasser dazu gebracht sich zu setzen.
Abends war es dann wohl lange genug und Sie fingen an die Platte zu betonieren - oder was

auch immer das sein sollte.
Auf jeden Fall wurde eine circa 3 cm dicke Betondecke liebevoll auf das ganze Konstrukt

geschmiert.
Da das Licht nicht genug war habe Ich mit dem Auto LIcht gemacht - sieht man gut auf den

Bildern

kamera 276
Kurz und Knapp Es sah am nächsten Tag richtig gut aus - bis auf einige Kleinigkeiten die

aber ja in TH nicht zählen
Als da wären Mauer total schief
Den Baum einfach mit einbetoniert obwohl er ja noch wächst und wohl den Beton kaputt

drücken wird
Nunja soweit kam es erstmal gar nicht
Ich sagte dann der Sippe - mit dem Auto wird da aber auf keinen Fall darauf gefahren weil

es erst mal richtig stabil werden muss (Hatte keine Lust das Auto da runter fallen zu

sehen)

kamera 232
Drei Tage später hat es geregnet und (oh Wunder) das ganze Konstrukt fiel in sich zusammen

da es unterspült wurde.
Als Ich sagte: Das hab Ich doch gesagt das das ohne Fundament nicht hält, bekam Ich zur

Antwort: Es hat zu früh geregnet, noch zwei Tage später und es hätte gehalten ;-)

 

kamera 270

 

 

Dienstag, 22. Juli 2014

Erfahrung mit einem Mönch...

Ich muss einmal darüber schreiben was Ich vergangene Woche in einem Tempel erlebt habe - oder erleben durfte.

Vorausschicken muss Ich das ich keineswegs ein religiöser Mensch bin oder an dergleichen Dinge glaube. Allerdings hat sich meine  Meinung dazu etwas geändert seit dieser Erfahrung. Aber von vorn: Wir waren in einem Tempel um an einer Zeremonie teilzunehmen, da wir zu früh dort waren haben uns die Mönche zum Essen eingeladen und wir haben gemeinsam ein Thai Frühstück gemacht. Meine Frau kam dann irgendwie dazu den Obermönch zu Fragen ob er uns die Zukunft oder wie man dies nennt vorhersagen könne?.

Er willigte ein und nahm ein Uraltes Buch zur Hand, nachdem wir unsere Geburtsdaten auf ein Blatt geschrieben haben Sah er sich diese an Rechnete auf dem Blatt herum und murmelte Irgendwas wobei der aus dem Buch laß und eine Scheibe drehte, was darauf war weiß Ich auch nicht.

Im Grunde ist es auch nebensächlich und egal. Der Hammer war allerdings das er mir - obwohl Ich Ihn noch nie gesehen hatte - die vergangenen Zwei Jahre meines Lebens so Detail getreu und genau sagte als ob er alles über mich wisse. Alles  aber auch wirklich jede Kleinigkeit meines Lebens der letzten Jahre sagte er und dann sprach er über meine Zukunft, wobei Ich diesen Teil natürlich nicht nachvollziehen oder überprüfen kann. Allerdings das was er über die Jahre vorher sagte traf zu 100% zu. Seit dieser Erfahrung sehe Ich den Glauben meiner Frau mit etwas anderen Augen.